Aktuell

Neuigkeiten aus der IG – Stellungnahmen, Treffen und Hinweise auf laufende Verfahren.

Am Dienstagabend mussten im Restaurant Channa in Naters mehrmals zusätzliche Stühle herbeigeholt werden: Über 40 Interessierte folgten der Einladung der «IG Naters – für faires Bauen». Das zeigt unmissverständlich: Das Thema Masterplan und die ungeklärte Baupolitik beschäftigen die Natischer Bevölkerung auch weiterhin.

Der Walliser Bote zeichnet nach, wie sich die Auseinandersetzung um den Masterplan von Naters nach Sitten verlagert: Die Gemeinde schweigt, unsere Aufsichtsbeschwerde liegt beim Staatsrat, und die SP verlangt in einem Mediationsverfahren die Herausgabe der Bauamts-Analyse. Für uns ist klar: Bis Sitten entschieden hat, gelten die vom Volk angenommenen Reglemente – ohne Ausnahmen.

Die IG Naters – für faires Bauen hat jetzt ein Zuhause im Netz. Hier informieren wir künftig über den weiteren Verlauf beim Thema Masterplan, über unsere Eingaben und Treffen – und über Möglichkeiten, sich einzubringen.

Gemeinsam mit der IG Massegga haben wir beim Staatsrat des Kantons Wallis eine Aufsichtsbeschwerde gegen das Vorgehen der Gemeinde Naters eingereicht – per Einschreiben. Sie verlangt die aufsichtsrechtliche Überprüfung der Bau- und Planungspraxis, insbesondere hinsichtlich Mitwirkung, Gleichbehandlung und demokratischer Legitimation.

«Natischer IG fordert Stopp von Ausnahmebewilligungen nach Masterplan»: Unter diesem Titel porträtiert der Walliser Bote die neu gegründete IG – und bringt unsere Haltung auf den Punkt: Wir sind nicht per se gegen den Masterplan, aber wir fordern Mitwirkung, Transparenz und Gleichbehandlung.

Gemeinsam mit der IG Massegga haben wir dem Gemeinderat von Naters einen offenen Brief zum Masterplan übergeben – mit einem Katalog von zwölf Fragen und einer klaren Forderung: Bis zur Klärung dürfen keine Projekte bewilligt werden, die vom geltenden Bau- und Zonenreglement abweichen.